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Was mache ich mit meinen Schulden?
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Beitrag Was mache ich mit meinen Schulden? 
Infos zu Wegen aus der Schuldenspirale sowie Tipps zur Vermeidung von ?berschuldung







Was mache ich mit meinen Schulden?



Diese Frage m?ssen sich immer mehr ?berschuldete Personen und Familien



stellen. Denn die Zahl ?berschuldeter Privathaushalte steigt weiter an. Die Ursachen



sind vielf?ltig. Meist kommt einiges zusammen: der Verlust des Arbeitsplatzes,



Trennung oder Scheidung, eine mangelnde Kenntnis im Umgang mit



Geld und Konsumw?nschen, aber auch eine unzureichende Aufkl?rung und



Beratung. ?berschuldung kann zum Verlust der wirtschaftlichen Selbstst?ndigkeit



und der gesellschaftlichen Teilhabe f?hren.



Sind Schuldenprobleme aufgetreten, ist aktives Handeln notwendig. Den Kopf



in den Sand zu stecken, hilft nicht, sondern verschlimmert die Situation.



?berschuldung muss aber nicht zwangsl?ufig in eine ausweglose Situation



m?nden. Diese Brosch?re gibt ausf?hrliche Informationen zu den vielf?ltigen



Fragestellungen und Konsequenzen von ?berschuldung. Sie zeigt auch auf, welche



M?glichkeiten zur Schuldenregulierung offen stehen und was Betroffene



tun k?nnen, um aus der Schuldenspirale heraus zu kommen.



Im ersten Teil der Ratgeberbrosch?re wird ein ausf?hrlicher ?berblick zu den



vielf?ltigen Fragestellungen und Konsequenzen von ?berschuldung sowie



Wegen aus der ?berschuldung gegeben. Der zweite Teil enth?lt Informationen



zur Vermeidung von ?berschuldung. Denn optimale Hilfen f?r ?berschuldete



m?ssen erg?nzt werden um verst?rkte Anstrengungen im pr?ventiven Bereich,



d. h. durch einen effektiven Verbraucherschutz und eine bessere finanzielle Aufkl?rung.



Ohne Intervention befinden sich Betroffene in einer ?berschuldungsspirale:



Der Schuldenberg wird immer gr??er. Schuldnerberatung und gegebenenfalls



das Verbraucherinsolvenzverfahren helfen, dass es nicht so weit kommen muss.



Durch sie k?nnen ?berschuldete aus der ?berschuldung herausgef?hrt und ein



wirtschaftlicher Neuanfang erm?glicht werden. Ein Ausstieg aus der ?berschuldungsspirale



tr?gt nicht nur zur sozialen und wirtschaftlichen Integration der



Betroffenen und ihrer Familien bei. Er entlastet auch die ?ffentlichen Haushalte,



die Arbeitgeber und die Gl?ubiger.

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Beitrag ?berschuldung ? was ist das? 
Viele Menschen in unserem Land finanzieren kurz- und langlebige Konsumg?ter



im Vertrauen auf ein regelm??iges Einkommen durch die Aufnahme von



Krediten vor.



Die Aufnahme von kurz- oder langfristigen Krediten ist unproblematisch, wenn



❙ gen?gend finanzieller Spielraum f?r die R?ckzahlung der Kreditraten vorhanden



ist



und



❙ bei der Kreditaufnahme auch eventuell eintretende unvorhersehbare Zusatzausgaben



oder ein R?ckgang der Einnahmen einkalkuliert werden.



Haben Sie dies nicht bedacht, dann k?nnen Arbeitslosigkeit und andere kritische



Lebensereignisse oder Schicksalsschl?ge dazu f?hren, dass die monatlichen



Einnahmen die monatlichen Ausgaben nicht mehr ausgleichen. Ursache kann



auch sein, dass Sie Schwierigkeiten haben, ma?voll mit Geld umzugehen. Die



Folgen k?nnen sein: Mahnungen h?ufen sich. Die Hausbank k?ndigt den Dispokredit



und zieht die Kreditkarte ein. Die K?ndigung der Wohnung droht. Der



Gerichtsvollzieher steht vor der T?r.



Typisch f?r kritische Lebensereignisse ist, dass sie ungewollt, ungeplant



und uner war tet eintreten. Am h?ufigsten werden von Betroffenen der



Verlust des Arbeitsplatzes, Trennung und Scheidung, eigene Krankheit oder Tod



von nahen Angeh?rigen als kritische Lebensereignisse genannt. Diese gehen



vielfach einher mit Depressionen, Antriebsverlust, Orientierungslosigkeit und



Verlust der Lebensperspektive. Zumeist ist es eine Verstrickung von mehreren



Faktoren und individuellen Problemen, die schlie?lich in die ?berschuldung



f?hrt.



Nicht ?bersehen werden darf, dass auch der im Elternhaus erlebte Umgang mit



Geld und die soziale und wirtschaftliche Situation der Eltern pr?gend auf uns



wirken. Negative Erfahrungen im Umgang mit Geld im Elternhaus sowie mangelnde



M?glichkeiten, schon als Kind den Umgang mit Geld zu erlernen und zu



?ben, erh?hen die Gefahr, selbst in die ?berschuldung zu geraten.







Wenn Ihr monatliches Einkommen dauerhaft nicht ausreicht, die fixen Lebenshaltungskosten



sowie f?llige Raten und Rechnungen zu bezahlen, dann sind Sie



?berschuldet. ?berschuldung l?st Existenz?ngste aus. Angst vor Gl?ubigern,



Angst vor dem Verlust der Wohnung, Angst vor der Stigmatisierung als Versager.



Angst macht viele Menschen handlungsunf?hig und einige sogar krank.

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Beitrag Beispiele aus der Schuldnerberatung 
Herr und Frau B. haben eine Eigentumswohnung gekauft und sich neu eingerichtet.



Frau B. ist wegen des Kleinkindes nicht berufst?tig. Herr B., Kassierer



in einer Bank, wird durch Rationalisierungsma?nahmen arbeitslos (Schulden:



150.000 ?).



❙ Frau Ch. hatte im Elternhaus kaum Gelegenheit, den eigenen Umgang mit



Geld zu erlernen und zu ?ben. Auch in ihrer Ehe ?berl?sst sie die finanziellen



Angelegenheiten ihrem Ehemann. Nach der Scheidung muss sie f?r das ?berzogene



gemeinsame Bankkonto mithaften sowie Miet- und Stromr?ckst?nde



begleichen (Schulden: 23.000 ?).



❙ Frau G., 23 Jahre alt, ist Alleinerziehende eines Kleinkindes. Sie ger?t in die



?berschuldung, als sie sich mit einer Imbissstube eine Existenz aufbauen will.



Sie macht zu wenig Umsatz und es kommt zu Problemen mit den Lieferanten,



dem Verp?chter und dem Finanzamt (Schulden: 25.000 ?).



❙ Frau D., 37 Jahre alt, arbeitet als Halbtagsschreibkraft und hat alle Kreditvertr?ge



ihres Mannes mit unterschrieben, der sich mit Computern selbstst?ndig



macht. Nach zwei Jahren ist ihr Mann pleite und sie lassen sich scheiden



(gemeinsame Schulden: 60.000 ?).







Frau Z. l?sst sich von ihrem Bruder/Freund/Nachbar, der von der Qualit?t der



Anlage ?berzeugt ist, zu einem Immobilienkauf ?berreden, um nicht mehr so



viel Steuern bezahlen zu m?ssen. Die Hochhauswohnung ist schwer vermietbar,



die angebliche Mietgarantie erweist sich als wertlos und die Nebenkosten



sind horrend. Die Zwangsversteigerung erbringt nur die H?lfte ihres Kaufpreises



(Schulden: 44.000 ?).



❙ Herr A. ist als Kind in einem Gastronomiebetrieb aufgewachsen und fr?hzeitig



drogenabh?ngig und spiels?chtig geworden. Um seine Sucht zu finanzieren,



hat er mehrere Kredite aufgenommen (Schulden: 60.000 ?).



❙ Herr E. verursacht alkoholisiert einen schweren Autounfall und verliert seine



Fahrerlaubnis. Kurz nach dem Unfall wird er arbeitslos (Schulden: 30.000 ?).



❙ Frau M. ist als Sammelbestellerin f?r den ANNA-Versand t?tig und bestellt flei?ig.



Sie liefert an Angeh?rige, Nachbarn und Freunde auch dann noch Waren



aus, als diese nicht mehr regelm??ig an sie bezahlen. Schlie?lich kann sie ihre



eigenen Bestellungen und die Vorauszahlungen f?r Dritte nicht mehr auseinander



halten (Schulden: 11.000 ?).



All diese Schuldnerinnen und Schuldner haben die Chance auf einen Neubeginn!



Professionelle Beratung und Hilfe leistet die Schuldnerberatung. Das seit dem



1. Januar 1999 geltende Verbraucherinsolvenzverfahren mit seinen zum



1. Dezember 2001 in Kraft getretenen ?nderungen gew?hrleistet eine zus?tzliche



Entschuldungsm?glichkeit.



F?r Noch-Selbstst?ndige gilt allerdings das Regelinsolvenzverfahren!

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Beitrag Schulden durch Mithaftung (B?rgschaft) 
H?ufig geraten Frauen in die ?berschuldung, weil sie f?r ihre Partner mithaften.



Als Mitkreditnehmerin oder B?rgin haben sie sich durch Unterschrift verpflichtet,



f?r alle Anspr?che der Bank aus dem Kreditverh?ltnis einzustehen. Dabei



hat sie/er zwar in der Regel einen Anspruch, die geleisteten Zahlungen von dem



(Ehe-)Partner zur?ckzuerhalten, muss diesen Anspruch aber unter Umst?nden



auf dem Rechtswege einklagen und kann ihn vielfach mangels Leistungsf?higkeit



des Hauptschuldners nicht realisieren.



Vereinbarungen zur Mithaf tung k?nnen sit tenwidrig sein.



Insbesondere f?r Ehefrauen und nahe Angeh?rige, die Kreditvertr?ge bzw.



B?rgschaftserkl?rungen unterschrieben haben, ohne dass sie zahlungsf?hig



waren und sind, ist die Rechtsprechung zur Sittenwidrigkeit von Bedeutung.



Von den Kreditinstituten geforderte Mitunterschriften der Ehefrauen und



naher Angeh?riger bei Krediten und B?rgschaften werden unter Umst?nden als



sittenwidrig eingestuft, wenn



❙ die B?rgschaft erheblich die Leistungsf?higkeit der B?rgin/des B?rgen



?bersteigt



und



❙ bei B?rgschafts?bernahme die Entscheidungsfreiheit der B?rgin/des B?rgen



durch die Schuldnerin/den Schuldner in unzul?ssiger Weise beein -



flusst wurde (Beispiele: Sie wurden durch massiven Druck zur Abgabe Ihrer



Unterschrift bewegt oder die m?glichen Konsequenzen der Unterschrift wurden



Ihnen verharmlosend dargestellt)



oder



❙ die B?rgschaft aus emotioneller Verbundenheit zur Partnerin/zum Partner



?bernommen wurde, obwohl die B?rgin/der B?rge dadurch aufgrund ihrer/



seiner Einkommens- und Verm?genslage finanziell krass ?berforder



t ist und die B?rgschaft deshalb f?r die Gl?ubigerin/den Gl?ubiger



sinnlos ist,



und



❙ an der Kreditaufnahme kein besonderes Eigeninteresse der b?rgenden



Person bestand.

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Beitrag Schulden ? was Sie wissen und beachten sollten 
Jede Person l?uft Gefahr, durch Schulden in mehr oder weniger gro?e Probleme



zu geraten, wenn ihr Einkommen vor?bergehend oder auf Dauer nicht mit den



notwendigen Ausgaben und den Konsumw?nschen mithalten kann. Gef?hrdet



ist, wer die zus?tzlichen Belastungen nicht realistisch einplant und bei Einkommensr?ckgang



seine Ausgaben nicht fr?hzeitig konsequent anpasst oder



anpassen kann.



Wenn sich Mahnungen der verschiedenen Gl?ubiger h?ufen, versuchen ?berschuldete



oft, einen neuen Kredit zur Abzahlung der bereits bestehenden



Forderungen aufzunehmen, ohne aber ihr Ausgabeverhalten grundlegend zu



ver?ndern. Eine Umschuldung ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn ihr ein Schuldensanierungskonzept



f?r den gef?hrdeten Haushalt zugrunde liegt. Dieses



setzt voraus, dass zus?tzliche Einnahmen erzielt werden (z. B. durch Nebent?tigkeit,



Untervermietung) und/oder die Ausgaben reduziert werden k?nnen (z. B.



durch Einsparungen im Freizeitbereich oder durch die K?ndigung weniger



wichtiger Versicherungen). Zugleich muss die R?ckzahlung des Umschuldungskredits



in tragbaren Raten erfolgen k?nnen. Ohne ein solches Konzept wird eine



Umschuldung Ihre finanzielle Misere noch weiter versch?rfen. Kreditnehmerinnen/



Kreditnehmer m?ssen f?r den Umschuldungskredit zus?tzliche Bearbeitungsgeb?hren



bezahlen und die h?ufig geforderte Restschuldversicherung



f?r das Darlehen wird allein schon deshalb teurer, weil Sie ?lter geworden sind.



Oftmals sind die Zinsen f?r neue Kredite h?her, sodass als Folge eine finanzielle



Mehrbelastung des Haushalts eintritt.



Zu warnen ist insbesondere vor Kreditvermittlern und vor ausl?ndischen Geldinstituten,



die ?ber Kleinanzeigen und per Postwurfsendung f?r ihre Dienste



werben, sowie vor Anbietern, die bereits f?r das ?bersenden der Antragsunterlagen



zum Insolvenzverfahren Kostenpauschalen erheben.

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Beitrag Hallo 
@walter







Hallo,







ich w?rde das ganze davon abh?ngig machen was das Ziel der verschuldete Person ist:



Bei der Schuldnerberatung ist das Haus weg, wenn die Leute da hin gehen, weil die hier nicht helfen k?nnen.







Daraus folgt f?r mich:



Herr und Frau B. haben eine Eigentumswohnung....wenn sie diese behalten wollen dann w?rde ich auf keinen Fall zu einer Schuldnerberatung gehen sondern dahin wo man mir meine Immobilie retten kann.







Selbiges gilt f?r Frau Z











mfg

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